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Pferde-Recht & Sicherheit


Pferdeanhänger (ver)leihen und (ver)mieten: Vorsicht bei Anhängerüberlassung!

Geht man mit Pferden auf Reisen und muss dafür einen Pferdeanhänger leihen oder mieten, stellt sich die Frage nach der Haftung, wie man sie vermeidet oder zumindest über eine Versicherung abdeckt. Lars Jessen, Rechtsanwalt in Hamburg, informiert über die wichtigsten Aspekte.

Urlaub mit dem eigenen Pferd – die rechtliche Sicht

Die Urlaubsdomizile werden vorsichtig wieder geöffnet und manch ein Pferdesportler plant einen Reiturlaub. Oft sind Enttäuschungen groß, wenn das Angebot nicht stimmt. Rechtsanwalt Lars Jessen beschreibt mögliche Probleme eines Reiterurlaubs und welche Ansprüche man im Schadensfall hat.

Paragrafendschungel: Rechtliche Aspekte beim Pferdeanhängerkauf

Ähnlich wie bei dem Kauf eines Pferdes kann es auch bei dem Pferdeanhängerkauf zu Problemen kommen, wenn der Käufer nicht bezahlt oder der Pferdeanhänger Mängel aufweist. Der Jurist beurteilt diese Sachverhalte nach den Rechtsnormen des Kaufrechts.

Abreißseil-Öse bei Pferdeanhängern: International unterschiedliche Regeln

Reiselustige Pferdesportler, die in grenznahen Regionen wohnen, fahren gerne einmal ins Nachbarland. Was sie dafür wissen sollten: Es gelten unterschiedliche Regelungen für die Anbringung des Bremsseiles am Zugfahrzeug. Werden sie nicht beachtet, müssen sich auch deutsche Anhängerfahrer auf ein hohes Geldbußen einstellen.

Große Pferdeanhänger richtig beladen!

Sie werden zunehmend beliebt: Die Großraum-Pferdeanhänger, die nicht nur zwei bis drei Vierbeiner transportieren, sondern auch komfortablen Stauraum in einer begehbaren Sattelkammer bieten. Für ein sicheres Fahrverhalten des gesamten Gespannes ist bei diesen Großraummodellen die ausgewogene Lastverteilung wichtig. Das gilt umso mehr, wenn ein relativ leichtes Zugfahrzeug im Einsatz ist. www.mit-Pferden-reisen.de hat dazu einige Experten befragt.

Europäische Tempolimits: Wie schnell dürfen Sie im Nachbarland fahren?

Wer immer nur in (s)einem Land unterwegs ist, weiß sicherlich, wie schnell er mit seinem Pferdeanhägergespann dort fahren darf. In Deutschland ist dies typischerweise 80 km/h, es sei denn, der Pferdeanhänger verfügt über eine 100 km/h-Erlaubnis und wird von einem entsprechend schweren Zugfahrzeug gezogen. In anderen europäischen Ländern gelten teilweise ganz andere Regelungen. „Grenzgänger“ sollten daher genau wissen, an welches Tempolimit sie sich halten müssen.

Einstreu im Pferdeanhänger Pflicht?

Wer nach einem Transport mit einem nahezu geruchfreien Pferdeanhänger ankommen und das Fahrzeug zudem leicht und schnell ausfegen möchte, sollte im Fahrzeuge eine saugfähige Einstreu – optimal sind Späne – einbringen. Das ist nicht nur praktisch, sondern laut Viehverkehrsordnung sogar Pflicht, damit „tierische Abgänge“ nicht auf Straßen und Wege gelangen.

Anhängerführerschein: Keine reine Formalität

Seit 13. Januar 2013 darf man auch mit einem „neueren“ Führerschein (erworben nach dem 1. Januar 1999) ein (Pferde)Anhänger-Gespann mit bis zu 3,5 Tonnen Gesamtmasse fahren. Das reicht aber maximal für ein leichtes Zugfahrzeug mit einem „Anderthalber“-Pferdeanhänger aus. Für den Betrieb von schweren Anhängern bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht ist die Führerschein-Klasse BE erforderlich.

Wann darf man 100 km/h fahren? Tempo 100 Regelung für Gespanne

Die Voraussetzungen für die Zulässigkeit von Tempo 100 für Kfz-Anhänger-Kombinationen auf Autobahnen wurden an die technische Entwicklung der Fahrzeuge angepasst. Im Folgenden sind die Regelungen aufgelistet.

Wieviel kostet die Überladung von Pferdeanhängern und Pferdetransport-LKW?

Obwohl die Pferde immer größer und schwerer werden, die Pferdeanhänger-Sattelkammern zunehmend mehr beladen werden, fahren viele Pferdesportler immer noch mit Anhängern mit einem zulässigen Gesamtgewicht von zwei Tonnen. Allerdings können moderne Fahrzeuge mit Gummiboden, Sattelkammer und eventuell weiteren Zusatzausstattungen wie zum Beispiel Reserverad bereits leer schnell mehr als 800 oder sogar 1.000 Kilogramm wiegen. Kommt dann noch schweres Turniergepäck hinzu, kann es schnell zu einer eventuell kostspieligen Überladung kommen. Auch kleine LKW, die sog. „3,5-Tonner“ sind mit zwei Pferden in den meisten Fällen überladen. Und das kann, abgesehen vom technischen Sicherheitsrisiko, teuer werden.

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