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Pferde-Recht & Sicherheit


Wann darf man 100 km/h fahren? Tempo-100-Regelung für Gespanne

Die Voraussetzungen für die Zulässigkeit von Tempo 100 für Gespanne sind nicht ganz unkompliziert. Der Beitrag bringt Licht ins Dunkel.

Einstreu im Pferdeanhänger Pflicht?

Wer nach einem Transport mit einem nahezu geruchfreien Pferdeanhänger ankommen und das Fahrzeug zudem leicht und schnell ausfegen möchte, sollte im Fahrzeuge eine saugfähige Einstreu – optimal sind Späne – einbringen. Das ist nicht nur praktisch, sondern laut Viehverkehrsordnung sogar Pflicht, damit „tierische Abgänge“ nicht auf Straßen und Wege gelangen.

Steuer- und Versicherungsdschungel: Grünes oder schwarzes KFZ-Kennzeichen?

Wer einen Pferdeanhänger zulassen möchte, hat die Wahl zwischen einem schwarzen und grünen Nummernschild.
Fahrzeuge mit grünen Kennzeichen sind von der KFZ-Steuer befreit, das gilt nicht nur für Pferdeanhänger, sondern auch landwirtschaftliche Fahrzeuge wie z.B. Traktoren. Dringend zu empfehlen ist aber – wenn dafür auch keine Pflicht besteht – eine Haftpflichtversicherung. Denn laut § 7 des Straßenverkehrsgesetzes haften die Halter von PKW und Anhängern gemeinsam, wenn bei einem Unfall ein Schaden passiert.

Die Lösung für kleinere Lasten: B96-Führerschein

Seit 2013 gibt es die Möglichkeit, auch schwerere Gespanne bis zu 4,25 t Gesamtgewicht mit der Fahrerlaubnis B zu führen. Dafür ist die „Erweiterung“ der Fahrerlaubnis B zur B96 erforderlich. Diese Erweiterung wird als Schlüsselzahl auf der Rückseite des EU-Führerscheins eingetragen und gilt in der gesamten EU. Dafür ist ein Fahrschulkurs mit Theorie und Praxis, aber keine Prüfung erforderlich.

Pferdeanhänger (ver)leihen und (ver)mieten: Vorsicht bei Anhängerüberlassung!

Geht man mit Pferden auf Reisen und muss dafür einen Pferdeanhänger leihen oder mieten, stellt sich die Frage nach der Haftung, wie man sie vermeidet oder zumindest über eine Versicherung abdeckt. Lars Jessen, Rechtsanwalt in Hamburg, informiert über die wichtigsten Aspekte.

Europäische Tempolimits für Gespanne: Wie schnell dürfen Sie im Nachbarland fahren?

Wer immer nur in (s)einem Land unterwegs ist, weiß sicherlich, wie schnell er mit seinem Pferdeanhängergespann dort fahren darf. In Deutschland ist dies typischerweise 80 km/h, es sei denn, der Pferdeanhänger verfügt über eine 100 km/h-Erlaubnis und wird von einem entsprechend schweren Zugfahrzeug gezogen. In anderen europäischen Ländern gelten teilweise ganz andere Regelungen. „Grenzgänger“ sollten daher genau wissen, an welches Tempolimit sie sich halten müssen.

Paragrafendschungel: Rechtliche Aspekte beim Pferdeanhängerkauf

Ähnlich wie bei dem Kauf eines Pferdes kann es auch bei dem Pferdeanhängerkauf zu Problemen kommen, wenn der Käufer nicht bezahlt oder der Pferdeanhänger Mängel aufweist. Der Jurist beurteilt diese Sachverhalte nach den Rechtsnormen des Kaufrechts.

Urlaub mit dem eigenen Pferd – Reiserecht für Reiter

Sobald die Urlaubsdomizile wieder vorsichtig wieder geöffnet werden, plant manch ein Pferdesportler einen Reiturlaub. Oft sind Enttäuschungen groß, wenn das Angebot nicht stimmt. Rechtsanwalt Lars Jessen beschreibt mögliche Probleme eines Reiterurlaubs und welche Ansprüche man im Schadensfall hat.

Kein Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Pickups mit Anhängern

Die Befürchtung, als Lkw zugelassene Pickups mit Anhänger fielen mit Anhänger unter das Sonntagsfahrverbot, ist unbegründet.

Tiertransporte-Befähigungsnachweis: Für Privatpersonen nicht erforderlich

Immer wieder kommt die (alte) Frage auf, ob auch Privatpersonen einen Tiertransporte-Befähigungsnachweis benötigen, um ihre Pferde oder die Tiere von Freunden zu transportieren. Denn seit 2008 müssen laut „Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport und zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates (Tierschutztransportverordnung – TierSchTrV) alle Tierhalter, die ihre Nutztiere (u.a. auch Pferde) über 65 km in Verbindung mit einer wirtschaftlichen Tätigkeit transportieren, einen Befähigungsnachweis vorweisen können.