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Fast unkaputtbar – Pferdeanhänger aus Aluminium

Von Doris Jessen, geschrieben am 3. Januar 2023

Pferdeanhänger Hubaur Notos
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Viel Alu, wenig Polyester: Pferdeanhänger Humbaur Notos

Während der Vollpolyester-Pferdeanhänger die eleganteste Variante ist, Pferde zu transportieren, ist der Aluminium-Pferdeanhänger nach bisherigen Erfahrungen das Fahrzeug mit der längsten Lebensdauer: Wichtig ist allerdings, dass auch der Boden aus diesem unverrottbaren Material oder einer Alu-Kunststoff-Kombination besteht.

Aluminium-Pferdeanhänger gibt es in Deutschland bereits seit den 70er Jahren. Wie so oft waren es damals die Firmen Böckmann und WM Meyer, welche die ersten Anhänger aus dem unverrottbaren Material herstellten. Auch die britischen Hersteller Ifor Williams und Rice setzten schon früh auf Aluminium im farbigen Kleid.

Robust, leicht zu reinigen, haltbar

Aufgrund der Robustheit des Materials – Haltbarkeiten von mehr als 20 Jahren sind hier keine Seltenheit – entscheiden sich immer mehr Pferdehalter für den Aluminiumanhänger. Zwar behält das Aluminium nicht dauerhaft seinen schönen matten Glanz, aber die typische „Patina“ wirkt längst nicht so alt wie ein ausgeblichenes Holz oder Polyester. Auch die Reinigung ist einfach – Abspritzen mit einem Schlauch oder Hochdruckreiniger (mit Ausnahme des Gummibodens bzw. der Silikondichtungen) – lässt das Fahrzeug schnell neu erstrahlen.

Einstiegsmodelle unter 7.000 Euro

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Für Große und Kräftige: Böckmann Big Champion

Daher bieten heute nahezu alle europäischen Hersteller Aluminiummodelle an, wobei die günstigsten Fahrzeuge bereits für unter 7.000 Euro zu haben sind. Die Mehrzahl der Modelle hat bereits eien Aluminium- oder Aluminium-Kunststoffboden. Sollte das Modell noch einen Holzboden haben, so ist zu beachten, dass dies das anfälligste Element des Pferdeanhängers ist. Es ist daher zu empfehlen, eine unverrottbare Alu- oder Alu-Kunststoff-Variante (zum Beispiel AluPlast von der Firma Thiel) als Zusatzausstattung zu bestellen. Dafür kommen schnell ein paar hundert Euro hinzu, so dass es sich oft lohnt, doch das höherpreisige Modell mit besseren Ausstattungsmerkmalen zu kaufen.

Polyesterbug für die Sattelkammer

Da im Produktionsprozess hinsichtlich geschwungener Linien im Aluminium zu erschwinglichen Preisen Grenzen gesetzt sind, sind die einfacheren Modelle meistens auch am Bug eckig, wodurch zwangsläufig der Platz für eine Sattelkammer eher gering bleibt. Daher werden dafür oft Polyester-Fronten eingesetzt, die genügend Platz für Stauraum bieten, teilweise sogar bis unters Dach.

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Begehbare Sattelkammer beim Böckmann Portax LSR


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Aluminium-Pferdeanhänger Cheval Liberté Country mit hoher Sattelkammer

Achtung Wasser!

Zu beachten ist bei Aluminium-Pferdeanhängern, dass sie aufgrund ihrer Profilbauweise nur bedingt wasserdicht sind: Ehrliche Hersteller kleben daher auf die Innenseite der Sattelkammer- oder Inspektionstür dazu einen kurzen Hinweis. Was im Anhänger an sich kein Problem ist, kann nämlich in der Sattelkammer zum Ärgernis werden, wenn zum Beispiel auf dem Boden stehende Schuhe oder Putzbeutel nass werden.

Anhänger mit Poly- und Aludach

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Aluminium-Pferdeanhänger Ifor Williams HBX 511

Auch das Dach besteht aus mehr oder weniger großen Polyesterhauben, die oft aerodynamisch geschwungen geformt sind. Am geringsten ist der Poly-Anteil bei den Böckmann Traveller- und Portax-Serien sowie Humbaur-Notos-Modellen und den britischen Herstellern Ifor Williams und Rice.

Letztere verzichten auch beim Dach komplett auf Kunststoff und lackieren die Fahrzeuge mit bunten Autofarben. Dadurch entsteht eine eher rustikale Optik, die man hierzulande nicht allzu oft sieht.

Hier geht’s zu den Aluminium-Pferdeanhängern.
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