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Ausritt-Tipp Naturpark Lauenburgische Seen: Bröthen – Schwanheide – Zweedorf

Von Doris Jessen, geschrieben am 24. September 2020

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Ausritt-Broethen_Web-15-von-31Rund 50 Kilometer östlich der Hansestadt Hamburg liegt ein traumhaftes Ausreitgebiet, das in kurzer Zeit zu erreichen ist und auch am Wochenende erholsame Ritte in relativ einsamer Umgebung verspricht. Daher unser Ausritt-Tipp Naturpark Lauenburgische Seen: Bröthen und Schwanheide im Naturpark Lauenburgische Seen. Am Ende des Artikels ist die Route auf einer Karte wieder gegeben.

Leuchtendes Herbstlaub, federnde Waldwege, lange Galoppstrecken auf dem ehemaligen Grenzstreifen und durch Kiesabbau entstandene Teiche mit Enten und Schwänen, darüber kreisende Gabelweihen: Erholsamer kann ein Ausritt an einem sonnigen Herbsttag kaum sein.

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Gut erreichbar, leicht zu parken

wmm_Alissimo_Web__55_von_55_Bröthen liegt gut 50 Kilometer von der östlichen Stadtgrenze Hamburgs, erreichbar über die A 24, Abfahrt Büchen. Von dort sind es noch etwa 15 Minuten, bis man die Alte Dorfstraße in Bröthen erreicht, an deren südlichem Ende sich ein ausreichend großer Parkplatz für das Gespann findet. Die Pferde ausgeladen, gesattelt und los kann es gehen, entweder in östlicher Richtung oder auch nach Süden.

Federnde Waldwege

Der Weg führt zunächst über herrlich weiche Waldwege und dann zwischen ein paar Feldern hindurch, bevor man nach Südwesten in Richtung Zweedorf abbiegt. Auf dem Weg dahin  liegt für junge und / oder ängstliche Pferde eine kleine Hürde in Form einer hohen Brücke über die Bahnstrecke nach Berlin. Vorsichtshalber könnte man da absteigen, mutigere Naturen reiten einfach darüber hinweg.

Ausritt_Broethen_Web__9_von_31_Anschließend führen breite Wiesenränder an einer kleinen Straße nach Zweedorf, an der aber bereits nach wenigen hundert Metern eine Abzweigung nach Norden auf einen herrlich breiten Feldweg geht, der zu einem langen Galopp bis zu einlädt. In einem kleinen Waldstück führt ein Weg wieder nach Westen, der nach ein paar Minuten munterem Trab nach Nordwesten schwenkt und an – wenigstens bei Sonnenschein – blauen Kiesgruben-Teichen vorbei führt. Folgt man dem Weg weiter nach Norden, gelangt man zu einer Unterführung, die einen wieder auf die andere Seite der Bahn bringt.

Fernsicht…

Ausritt_Broethen_Web__12_von_31_Nachdem wir nun grob zehn Kilometer hinter uns und das Pferd auf einer Stilllegung Gelegenheit zu einer kurzen Gras-Pause gegeben haben, sind es nun noch etwa 4,5 Kilometer zu unserem Ausgangpunkt zurück. Jetzt führt der Weg – grob nach Nordosten – durch eine Feldlandschaft mit freier Sicht in alle Richtungen. Die Randstreifen an den Wegen sind ausreichend breit und sind daher in allen Gangarten zu bereiten.

Am südlichen Ende von Bröthen angekommen, schwenken wir erneut nach Süden, jetzt sind wir bereits wieder auf der kleinen und wenig befahrenen Straße, an deren Ende unser Pferdeanhänger steht.

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