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Die „Zwölf Gebote fürs Reiten im Gelände“

Von Doris Jessen, geschrieben am 15. August 2020

Böckmann-Esprit

Italien_web-17-von-29_1Ohne Vorbereitung kann ins Geländereiten bös ins Auge gehen – für das Pferd, den Reiter und so manchen unschuldigen beteiligten Autofahrer, dem ein nicht straßensicheres Pferd möglicherweise direkt vor die Motorhaube springt. Die FN hat daher „Zwölf Gebote für das Geländereiten“ formuliert, die sich jeder Reiter zu Herzen nehmen sollte.

Mehrin2-11-von-161. Verschaffe deinem Pferd täglich ausreichend Bewegung unter dem Sattel und möglichst auch auf der Weide oder Paddock!
2. Gewöhne dein Pferd behutsam an den Straßenverkehr und das Gelände!
3. Vereinbare alle Ausritte mit Freunden – in der Gruppe macht es mehr Spaß und ist sicherer!
4. Sorge für ausreichenden Versicherungsschutzfür dich und das Pferd; verzichte beim Ausritt nie auf den bruch- und splittersicheren Reithelm mit Drei- bzw. Vierpunktbefestigung!
5. Kontrolliere täglich den verkehrssicheren Zustand von Zaumzeug und Sattel!
6. Informiere dich über die gesetzlichen Regelungen für das Reiten in Feld und Wald in Deiner Region!
7. Reite nur auf Wegen und Straßen, niemals querbeet und meide ausgewiesene Fuß-, Wander- und Radwege, Grabenböschungen und Biotope!
8. Verzichte auf einen Ausritt oder nimm Umwege in Kauf, wenn Wege durch anhaltende Regenfälle weich geworden sind und passe dein Tempo dem Gelände an!
9. Begegne Fußgängern, Radfahrern, Reitern, Gespannfahrern und Kraftfahrzeugen immer nur im Schritt und sei freundlich und hilfsbereit zu allen!
10. Melde unaufgefordert Schäden, die einmal entstehen können, und regele entsprechenden Schadensersatz!
11. Spreche mit Reit- und Fahrkollegen, die gegen diese Regeln verstoßen!
12. Du bist Gast in der Natur und dein Pferd bereichert die Landschaft, wenn du dich korrekt verhältst!

Weitere Informationen

zu den „Zwölf Gebote fürs Reiten im Gelände“ finden sich hier: Deutsche Reiterliche Vereinigung

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