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Passend zum Saisonende getestet: Aruma TireProtect Reifenschuh

Von Doris Jessen, geschrieben am 2. November 2021

Aruma TireProtect Reifenschuh
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Aruma-Reifenschuh-5Die Firma Aruma, bekannt für ihre bombenfeste Antirustchmatte, hat ein neues, cleveres Produkt entwickelt: Den Aruma TireProtct Reifenschuh, der sich vor allem im Winter empfiehlt, um Standplatten an Pferdeanhängern zu vermeiden. Wir haben die Platten ausprobiert.

Pferdeanhänger werden in den meisten Fällen überwiegend von April bis Ende Oktober regelmäßig bewegt. Im Winter stehen sie sich – das betrifft vor allem die Reifen – leider allzu oft kaputt. Dr. Uwe Meyer, Mitglied der Geschäftsleitung bei der wm meyer AG, empfiehlt daher, die Reifen vor längeren Standzeiten 0,5 bis 1 bar mehr Druck in die Reifen zu füllen und den Pferdeanhänger dann „nach acht Tagen und danach alle zwei Monate um eine Viertelradumdrehung weiterzufahren, um Standplatten zu vermeiden.“ Aber – Hand aufs Herz – wer macht das?

Der bequeme Reifenschuh

Eine clevere Lösung, die das regelmäßige Bewegen ersparen und Standplatten vermeiden kann, ist der neue Aruma TireProtect Reifenschuh, den es in drei Varianten gibt. Die Idee ist so einfach wie genial: Der Reifenschoner ist eine zwischen fünf und acht Zentimeter hohe, 40 cm lange und in drei Breiten (20, 33 und 40 cm) breite Platte aus stabilem, öl- und hitzebständigem  Gummigranulat, die an den beiden Enden keilförmig abgeflacht ist und in der Mitte eine Mulde für den Reifen hat. Der „bequeme Reifenschuh“ nimmt die Rundung des Reifens auf und erhöht damit dessen Auflagefläche. Zudem passt er sich durch seine granulare Struktur an den Reifen an. Außerdem schonen die Platten den Boden vor Gummiabrieb, falls der Pferdeanhänger in einer Halle steht. Je nach Modell – TireProtect Standard, Standard+ und Comfort – sind die Enden symmetrisch oder asymmetrisch geformt, beidseitig oder nur einseitig befahrbar.

Die Reifenschuhe sind einzeln, aber auch im Set mir 2 oder 4 Stück erhältlich.

Wie funktioniert’s in der Praxis?

Das Paket mit den TireProtect Standard+ Modellen ist relativ schwer, jeder einzelne Reifenschuh wiegt ungefähr 5 Kilo. In unserem Fallhandelt es sich um die Variante, die asymmetrisch geformt ist, d.h. an einem Ende einen flachen Auffahrwinkel hat und am anderen einen etwas steileren.

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Exakte Positionierung der Reifenschuhe

Der erste Test, sie allein, d.h. ohne Hilfswilligen zu positionieren, erforderte strategisches Vorgehen und etwas Geduld: Sie müssen nämlich exakt so gelegt werden, dass man (in unserem Fall) rückwärts darauf fahren kann. Dafür empfiehlt es sich, die Punkte zu markieren, an denen sich die Reifen nach dem Abstellen befinden werden. Zusätzlich muss der Abstand zwischen den Reifen gemessen werden.

Auf jeden Fall zu zweit!

Deutlich einfacher und daher dringend zu empfehlen ist es, das Prozedere zu zweit durchzuführen. Dann kann der andere noch während des Heranfahrens die Position der vier Teile exakt auf die Breite des Fahrzeuges anpassen.

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Im Rückspiegel ist der Reifenschuh nur schlecht zu erkennen

Auch dann ist es allerdings noch eine Herausforderung, zentimetergenau gerade rückwärts zu fahren, um den Anhänger auf den nur 20 cm schmalen Gummiplatten zu positionieren und an der richtigen Stelle anzuhalten. Man sieht nämlich im Rückspiegel kaum, wann diese erreicht ist. Nach einem Fehlversuch hat es dann aber nach wenigen Minuten doch geklappt.

Um es sich hier zu vereinfachen, wäre es sinnvoll, das breiteste, nämlich 40 cm messende Modell zu wählen, das dann allerdings fast doppelt soviel kostet.

Auch nach dem Verlassen des Standplatzes blieben die Platten an ihren Positionen liegen, da sie doch relativ viel Eigengewicht mitbringen.

Fazit

Die Reifenschuhe sind eine clevere Lösung und eignen sich vor dem „Einmotten“ des Pferdeanhängers zur Winterpause. Mit etwas Übung kann man sie aber natürlich auch im Sommer regelmäßig nutzen. Dann sollte man aber immer denselben Parkplatz nutzen können, um sie nicht jedes Mal erneut positionieren zu müssen.

Weitere Information und alle Varianten zu den Reifenschuhen auf der Aruma-Homepage.