Reit- und Wanderparadies Kirchdorf/Kuppendorfer Heide

Von Doris Jessen, geschrieben am 12.01.2016

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WM Meyer

20110319_IMG_3458.jpgWer „Heide“ hört, denkt automatisch an die Lüneburger Heide. Doch auch an vielen anderen Orten Niedersachsens findet sich das idyllische Landschaftsbild. Die Kuppendorfer Heide nahe der Samtgemeinde Kirchdorf, rund 60 km südlich von Bremen, hat außerdem noch Moor-, Wald- und Wiesenlandschaften und damit ein traumhaft schönes Ausreitgebiet zu bieten. Für einen Wochenendtrip bietet sich der Baumann’s Hof mit vorbildlicher Gastpferdeunterbringung an.

Wer in der Gegend rund um Kirchdorf ausreiten oder ein paar Tage verbringen möchte, findet auf dem Gelände des Baumann’s Hofes einen sicheren Parkplatz und kann von dort aus direkt nach Süden ins Gelände reiten.

Baumanns_Hoteleingang.JPGVon Beginn an sind die Wege – zumindest für eine ein- bis zweistündige Runde im nahe gelegenen Wald und der angrenzenden Heide- und Wiesenlandschaft – bis zum rund fünf Kilometer entfernten Kuppendorf mit neuen Reitwegeschildern gut gekennzeichnet. Aufgrund des liberalen Reitwegegesetzes in Niedersachsen, das dem Reiter die Nutzung aller Wege erlaubt, es sei denn sie sind ausdrücklich verboten, stehen aber auch die Wanderrouten zur Verfügung. Auf diese Weise gelingt die Orientierung sehr gut. Hotelgäste erhalten auch Kartenkopien an der Rezeption.


Ideale Böden für Barfüßler

Die Böden sind überall auch für Barfüßler geeignet, weil sich die wenigen Straßenüberquerungen, zum Beispiel in Kuppendorf, sehr in Grenzen halten. Der Weg vom Baumann’s Hof aus führt zunächst an Feldern entlang bis zum nächsten Wald, in den man direkt auf weich federnden Wegen hineinreiten kann. Alternativ geht es zunächst nach links weiter am Feld und dann sofort wieder nach rechts. Dieser Weg empfiehlt sich, um länger die Sonne zu genießen.

Lange Galoppaden und Geländesprünge

5a_BaumannsHof_Waldweg.JPGNach der üblichen Schrittaufwärmphase ermöglichen die Wege alle Gangarten zu bis hin zu flotten Galoppaden. Keine Steine, im Wald nur wenige Wurzeln – das ideale Geläuf verführt zu langen Ausflügen. Zudem bietet sich die Gegend mit ihren moderaten Steigungen auch für kleinere Bergauf-Galoppaden an. Auf einigen sehr breiten und übersichtlichen Wiesen hat der örtliche Reitverein Jagd- bzw. Geländehindernisse aufgebaut und pflegt diese auch regelmäßig, so dass die Absprungflächen davor und die Hindernisse selbst absolut sicher sind – soweit Pferd und Reitkünste das Springen erlauben.

Picknickbox im Wald

9_BaumannsHof_Reitpause2.jpgSpeziell für Hotelgäste hat Jörg Baumann als Betreiber des Hotels im letzten Herbst eine Picknick-Box im Wald aufgebaut (den genauen Ort erfährt der Gast auf Nachfrage). Dorthin bringt das Hotelpersonal für Gäste Getränke und Snacks. Die Reiter erhalten dann einen Schlüssel und können eine gemütliche Pause mit belegten Brötchen und kühlem Trunk oder auf Wunsch sicherlich auch mit dem regional berühmten Sulinger „Bullenschluck“ einlegen. Für die Pferde sollen entweder noch Anbindebalken gebaut oder ganz simpel ein langer kräftiger Strick hinterlegt werden, der zwischen zwei Bäume gespannt wird und als sicherer Anbinder dient.

Einkehrmöglichkeit in Hoysinghausen

Wer über Kuppendorf hinaus weiter durch den „Rauhen Busch“ Richtung Süden reitet, findet östlich des Waldanfangs einen kleinen Teich, in dem die Pferde (und eventuell begleitende Hunde) ausgiebig trinken können. Nach weiteren rund sechs Kilometern gelangt man nach Hoysinghausen, wo es nach Aussage von Jörg Baumann in der Dorfschänke eine Einkehrmöglichkeit geben soll.

Das Waldgebiet „Rauher Busch“ ist mit Planquadrat-ähnlichen Wegen durchzogen. So kann man entweder direkt auf geradem Weg durchreiten oder – weil es so schön ist und auch bergauf-bergab geht – sich meanderförmig jeweils nach links und rechts durchschlängeln. Auf diese Weise lassen sich die Strecken fast beliebig verlängern.

Wer sich langsam und ruhig bewegt, wird sicherlich Rehwild und jede Menge Vögel entdecken, die sich nach den Reitern oft nur etwas erstaunt umdrehen und dann gemütlich weiter äsen.

Ideale Gastpferdeunterbringung

14_BaumannsHof_Stallgasse.JPGWirklich vorbildlich sind die „Ferienwohnungen“ für die Gastpferde: Am Hotel direkt befindet sich ein modernes hohes und sehr gut belüftetes Stallgebäude mit 19 Boxen, an denen sich jeweils ein kleines Sand-Paddock befindet, so dass die Pferde jederzeit nach draußen gehen können. Zusätzlich gibt es nach Absprache Weidemöglichkeiten. Zu jeder Gastpferdebox gehört ein ausreichend großer Sattelschrank, in dem sogar Westernsättel und große Putzkästen Platz finden.BaumannsHof_Paddock_entspanntes_Pferd2.jpg

Sollte am Hotel alles ausgebucht sein, bietet Jörg Baumann weitere Boxen an der 55 x 25 m großen eigenen Reithalle, die gut zu Fuß zu erreichen ist. Diese kann auch jederzeit genutzt werden, falls niedersächsischer Dauerregen das Ausreiten verleidet.

Auch Hunde sind auf dem Baumann’s Hof im Übrigen gerne gesehen, wer gut gehorcht, darf auch ohne Leine laufen.


Kulinarisches und Entspannung

Ein Wochenende sollte man mindestens bleiben, aber auch für längere Aufenthalte bietet sich das Hotel als idealer Stützpunkt an. In zehn gemütlichen Einzel- und 22 Doppelzimmern unterschiedlicher Kategorien sowie zehn Ferienwohnungen für bis zu fünf Personen können bis zu 106 Gäste unterkommen.

Je nach Jahreszeit gibt es spezielle Themenausritte. Mitten im Spargelanbaugebiet gelegen, lockt der Baumann’s Hof im Mai mit besonderen Angeboten, so zum Beispiel von 6. bis 8. Mai zwei geführte Ausritte und kulinarische Genüsse rund um die leckeren weißen Stangen. Im Herbst geht es beim Grünkohlritt deftiger zur Sache, feine Specials locken zur „Wilden Reiterzeit“ Anfang Oktober.

Nach mehr oder weniger anstrengendem Ritt ist Entspannung in der Wellness- und Beauty-Oase des Baumann’s Hofes angesagt. Dort gibt es zwei finnische Saunen, zwei Dampfbäder, eine Biosauna, Becken für kalt-warme Fußbäder, einen Whirlpool sowie zwei Ruheräume mit und ohne Kamin. Wer möchte, kann sich auch massieren lassen oder Körperpackungen und Gesichtsbehandlungen buchen.

Jenseits des Pferderückens

Neben oder besser nach dem Ausritt kann man abends auch noch eine Runde Minigolf Spielen oder auf Leihfahrrädern die nächste Umgebung erkunden. Dafür bieten sich in der Nähe ein Naturfreibad mit besonders gesundem Quellwasser, etwas weiter der Dümmer See und das Steinhuder Meer an. Der Tierpark Ströhen mit seiner bekannten Araberzucht ist jederzeit einen Familienausflug Wert, ebenso wie die Duxener Straußenfarm. Wer gerne shoppen geht, kann direkt bei der Firma Llyod Schuhe in Sulingen Schuhe kaufen oder in Bremen-Brinkum ein großes Outlet-Center besuchen. Für Markt-Liebhaber wartet die Stadt Nienburg am Mittwoch und Samstag mit dem schönsten Wochenmarkt Europas auf.


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