GPS-Welt: Wanderreiter-Navigation abseits der Straßen

Von Marko Ripperger, Magicmaps Presseservice, geschrieben am 22.02.2016

Anzeige

GPS_Reiten1.jpgOhne Zweifel bietet GPS-gestütztes Reiten viele Vorteile. Mit einem Outdoor-GPS-Gerät auf dem Pferderücken wissen Wanderreiter stets, wo sie sich befinden und wo es langgeht. Selbst bei Nebel und Dunkelheit müssen sie sich nicht mehr umständlich mit der herkömmlichen Papierkarte orientieren. Außerdem kann im Falle eines Sturzes die aktuelle Position angezeigt werden um Rettung zu holen.

Im Vergleich zur Auto-Navigation müssen Sie in der Natur einige Dinge beachten. Es handelt sich um das Zusammenspiel von Gerät und GPS-Empfang, PC-Software und dem Internet.

Digitale Tourenplanung und GPS-Touren aus dem Internet

Um diese Vorteile des von der PKW-Navigation bekannten GPS beim Ausritt voll auszukosten, ist zunächst die Tourenplanung am PC Voraussetzung. Dabei hilft der neue Tour Explorer von MagicMaps – eine innovative Software mit vielen Planungswerkzeugen und einfacher Benutzerführung. Nach der Installation der DVD am heimischen PC kann es losgehen. Dieses praktische PC-Programm zeigt auf topografischen Detailkarten im Maßstab 1:25.000 alle Wald- und Wiesenwege in der Natur. Planen Sie die schönsten Ausflüge am PC selber, greifen auf die vielen Tourenvorschläge zurück oder laden sich GPS-Touren aus dem Internet herunter (z.B. www.wanderreiter-magazin.de/reittourenportal.html).
Das Strecken- und Höhenprofil zeigt zu jeder Tour die Länge, Dauer und Schwierigkeit – unliebsame Überraschungen im Urlaub entfallen.

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Mit dem Tour Explorer planen, verwalten und archivieren Sie Ihre Ausritte, drucken diese dann als Papierkarte aus oder übertragen sie auf mobile GPS-Geräte. Damit haben Sie den Einstieg in die GPS-Welt getätigt und haben die Planungsgrundlage. Die MagicMaps Software ist erhältlich für Deutschland, Österreich, Luxemburg und die Schweiz. Weitere Informationen und eine Demoversion gibt es unter www.magicmaps.de

Outdoor-Navigation und Gerätewahl

Ist die Tour erstmal geplant, wird diese vom PC auf das GPS-Gerät übertragen. Ein Klick und die Tour wandert per Datenkabel auf das mobile Gerät. Sie sehen auf dem Display nun die Tour und Ihre aktuelle GPS-Position. Im Hintergrund habe Sie idealerweise eine topografische Karte geladen, die die Feld- und Wiesenwege zeigt. Ihre Aufgabe ist es nun, entlang der Tour zu reiten. Wenn Sie spontane Abweichungen machen, ist das auch in Ordnung, Sie sehen stets, wo Sie sind und können anschließend wieder auf die geplante Strecke zurückkehren.

Umgekehrt können GPS-Geräte auch Reittouren aufzeichnen. So notiert das Gerät z. B. alle paar Meter die Koordinate (GPS-Tracking). Diese aneinander gereihten Punkte ergeben dann einen GPS-Track, welcher nach der Tour am PC nochmals angeschaut werden kann – entweder mit Planungssoftware oder auch kostenlos mit Google Earth in Luftbildern. So wissen Sie später genau wo Sie waren und können mit anderen Reitern den Ausflug Revue passieren lassen oder die Strecke für den nächsten Ausritt am PC nochmals ändern.

Je nach Einsatzgebiet und Geldbeutel gibt es verschieden Lösungen, was die Endgeräte für die GPS-Navigation betrifft. Einen ausgezeichneten Empfang haben sie mittlerweile alle; die eierlegende Wollmilchsau, die alles kann, gibt es aber noch lange nicht.

Kriterien, die Sie für Outdoor GPS-Lösungen beachten sollten:

Outdoor GPS Geräte

GPS_Reiten3.jpgSpeziell für den Einsatzbereich im Grünen gebaut, sind die klassischen Outdoorgeräte der Hersteller Garmin, Lowrence, MyNav, etc. Die Preisspanne bewegt sich von knapp 200 € bis über 500 €. Auch Einsteigergeräte haben einen guten GPS-Empfänger integriert, empfehlenswert ist allerdings ein Gerät mit SD-Kartenspeicher.
Vorteile: In der Regel wasserdicht und lange Akkulaufzeiten bis zu einem Tag.
Nachteile: Um auf dem Display die Wald- und Wiesenwege entlang der Tour zu sehen, muss eine topografische Karte des Herstellers extra gekauft werden. Sonst sieht man nur eine grobe Basiskarte auf dem Display.

Hybrid Navis

GPS_Reiten4jpg.jpgDie Fima Falk z.B. macht Auto-Navis die man zusätzlich in der Natur verwenden kann.
Vorteil: Es können die detailreichen Karten aus der MagicMaps und KOMPASS Software übertragen werden, sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, einfache Bedienung und ADFC-Routingfunktion auf Radwegen. Empfehlenswert, wenn man sich sowieso ein Auto Navi kaufen will.
Nachteil: Nicht wasserdicht und geringe Akkulaufzeiten mit ca. 3-4 Stunden (hierfür gibt es allerdings spezielle Taschen und auch USB-Batterieadapter die die Laufzeit verlängern).

iPhone, PDAs und Smartphones

GPS_Reiten5.jpgAuf Windows Mobile basierten Endgeräten können ebenfalls Karten von MagicMaps und KOMPASS genutzt werden und aus der PC-Software übertragen werden. Wer solche Geräte sowieso schon besitzt, hat eine sehr preiswerte Outdoornavigation. Erforderlich ist das Zusatzprogramm „MagicMaps2Go“ zum Übertragen der Touren und Kartenausschnitte vom PC. Für das iPhone gibt es die App „Scout“ im App Store für 2,99 €
Vor- und Nachteile siehe Hybrid Navis wie Falk PNDs

Keine Angst vor neuer Technik

Lassen Sie sich von der Vielfalt nicht abschrecken. Mit GPS kommen Sie sicher, schnell und komfortabel ans Ziel und nebenbei haben Sie noch viel Spaß! Ganz nach dem Motto: Damit der Ausflug ins Grüne nicht zur Fahrt ins Blaue wird wünschen wir Ihnen einen guten Ausritt – vielleicht schon bald mit GPS und Co!

Unter www.magicmaps.de finden Sie viele Informationen, Testberichte und alle Produkte rund um die Themen digitalen Karten, GPS und Outdoor-Navigation.


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