Produkttest - Reithandschuhe für kühle Tage von HaukeSchmidt und NoLeaf: Noble Eleganz oder poppige Farben?

Von Doris Jessen, geschrieben am 28.02.2017

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HaukeSchmidt_NordicDream1.jpgFür Reiter, die nicht gerade im strömenden Regen reiten, aber ihre Hände doch gegen das typisch nasskalte Übergangswetter in den „Schmuddelmonaten“ wappnen möchten, haben wir je zwei Modelle der Hersteller HaukeSchmidt und No Leaf getestet. Beide setzen auf das wärmende Thinsulate-Futter, das Design ist bei HaukeSchmidt elegant, bei No Leaf poppig bunt.  


HaukeSchmidt – der Gründer ist übrigens der Sohn des in den 60er Jahren erfolgreichen Springreiters gleichen Namens – ergänzt seine Firmenbezeichnung mit „Finest Gloves“ und so präsentieren sie sich auch. Wir hatten passend für die kalte Jahreszeit die Modelle „Magic Tack Winter“ und „Iceland“ an den Händen, die beide auch feinem Kunstleder bestehen. Das Material ist angenehm weich und griffig, die Zügel liegen trotz des Thinsulate-Futters jederzeit gut in der Hand.

Warmer Strickbund oder glitzernder Strass?

Während „Iceland“ am Handgelenk mit einem wärmenden Strickbund abschließt, können modebewusste Reiterinnen den Handrücken mit individuellen Strass-Patches gestalten, die per Klettverschluss aufgebracht werden.

Warm bei flottem Training

Wir ritten mit beiden Handschuhmodellen bei Temperaturen um die Null draußen, in der Halle und auf dem Reitplatz. Ergebnis: Für das Training in der Halle und auf dem Reitplatz, bei dem vorwiegend flott geritten wird, sind die Handschuhe top, die Hände blieben mollig warm. Auf längeren Ausritten, die bodenbedingt nur Schritt und ein wenig Trab erlauben, dürfte die Fütterung etwas dicker sein.

Aufgrund der eher schmutzunempfindlichen Farben schwarz und braun benötogen sie nicht so schnell eine Wäsche, fdalls doch, ist dies aber einfach mit 30 Grad in der Waschmaschine möglich.

NoLeaf, butRoots


Im Gegensatz zur noblem Eleganz setzt die Firma NoLeaf optisch auf poppige Farben und Reliefmuster auf dem Handrücken. Die „NoLeafs“ fallen auf den ersten Blick vor allem durch eine eingebaute „Flexzone“ in Form von zwei kleinen Falten an den Fingergelenken auf. „Damit vergessen Sie, dass Sie überhaupt Handschuhe tragen“, meint NoLeaf-Geschäftsführerin Franzi Bechberger. Zudem ist die Mehrzahl der Modelle Touchscreen-kompatibel.

Für kühle Wintertage stellte uns NoLeaf das Modell „Carpea“ zur Verfügung, für etwas wärmere Zeiten das Modell „Capita“. Beireits beim Hineinschlüpfen hat man das Gefühl: Da ist etwas anders. Beide Handschuhmodelle schmiegen sich anatomisch perfekt an, so dass man sie tatsächlich vollkommen vergisst.

Der Smartphone-kompatible Carpea (wird nicht mehr neu aufgelegt, ist aber im Handel noch verfügbar) hielt unsere Hände dank Strickbund und Vlies-Innenfutter superwarm.

Das Modell Capita ist zwar ebenfalls gefüttert, aber nicht ganz so warm wie Carpea. Der Handschuh Lederbesatz an den Fingerinnenseiten superangenehm zu tragen. Zudem vermittelt er die durch die kleinen grünen Silikonapplikationen auf der Innenseite einen sehr guten Griff. Durch die Ventilationslöcher schwitzen die Hände auch nicht. Die auffallenden Farbkombinationen - das Modell Caipta 2.0 gibt es neben der hier vorgestellen Schwarz-Weiß-Kombination auch in Blau-Geld und Grau-Pink - sind natürlich sehr schick, allerdings schmutzen die hellen Stellen sehr leicht. Die gute Nachricht dabei: Die Handschuhe sind mit 30 Grad waschbar und trocknen über Nacht.

Weitere Infiormationen

NoLeaf

Hauke Schmidt Finest Gloves




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