Gefälliges, sportliches Design: Ford Kuga
Von Doris Jessen, geschrieben am 02.05.2011
Mit dem „Ford kinetic Design“ steht beim Crossover-Modell Kuga nicht das bullige Offroad-Image im Vordergrund, sondern ganz bewusst eher die elegant-sportliche Coupé-Linie, die sich nach Aussage der Fachzeitschrift „Auto-Motor-Sport“ auch im Fahrgefühl wieder findet. Dennoch eignet sich der Kuga durchaus als ernstzunehmendes Zugfahrzeug: Mit beiden Motorvarianten - dem 200 PS-Benziner (Duratec, 29.050 Euro) und zwei Dieseln mit 2,0 l Vierzylinder-Common-Rail mit Turbolader 140 (29.250 Euro) beziehungsweise 163 PS (Duratorq) zieht er bis zu 2,1 Tonnen schwere Pferdeanhänger. Ein Sicherheitsplus: Fahrzeuge mit Anhängerkupplung werden serienmäßig mit Gespannstabilierung ausgerüstet.
Beim Verbrauch bleibt er zumindest in der kleineren Dieselversion sehr sparsam: Nur 6,0 Liter Kraftstoff und 159 g CO2 zeichnen dieses Fahrzeug als sehr finanz- und umweltfreundlich aus. Im Gegensatz dazu ist der Benzinmotor deutlich durstiger: Seine 200 PS benötigen im Kombinationsbetrieb immerhin 9,9 Liter – da relativiert sich bei höheren Kilometerleistungen pro Jahr die im Vergleich zum Dieselmotor günstigere KFZ-Steuer.
Wie fast alle Fahrzeuge in dieser Auswahl setzt auch Ford beim Allradantrieb auf die automatische Zuschaltung der Hinterradkraft per Haldex-Kupplung, sobald dies die Fahr- und Bodenverhältnisse erfordern. Zu den gängigen Fahrerassistenzsystemen wie ABS und ESP bietet Ford ebenfalls eine Gespannstabilisierung.
Nicht nur jenseits fester Straßen, sondern auch beim Fahren in hügeligem Gelände mit Anhänger punktet der Kuga mit seinem Berganfahrassistenten und Rückrollvermeidung, die das Anfahren auch an starken Steigungen erleichtert. Die elektronische Bergabfahr-Erkennung hält das Getriebe auf Gefällstrecken im kleinen Gang, um die Bremswirkung des Motors bestmöglich auszunutzen. Eine spezielle Kurvenfunktion sorgt dafür, dass die Automatik nicht bei Kurvenfahrt schaltet.
Etwas mager fällt die Laderaumkapazität aus: mit 405 bis 1.405 Litern bietet er den kleinsten Kofferraum. Dafür haben die Passagiere vorne auf bequemen Sitzen und auch hinten gut Platz. Wie bei allen anderen sind die Rückbänke allerdings einfach umzuklappen und unterhalb der Ladefläche gibt es einige Staufächer für diverse Kleinigkeiten. Allerdings muss man die Teppichmatte hochheben, um an diese heran zu kommen.
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