Klein, wendig, robust: Skoda Yeti

Von Doris Jessen, geschrieben am 04.05.2011

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Skoda_Yeti2.JPGDas Kompakt-SUV Škoda Yeti ist die fünfte Modellreihe der tschechischen Traditionsmarke, die seit 1991 zum Volkswagen-Konzern gehört. Als Zugfahrzeug mit Allradantrieb und 2 Tonnen Anhängelast eignet sich ausschließlich das Diesel-Modell Yeti 2.0 TDI Ambition in der 103kw/140 PS-Ausführung oder die stärkere (aber auch teurere) Variante mit 170 PS (27.850 Euro).

In der Seitenansicht dominieren klare und sachliche Linien. Markant ausgestellte Radhäuser und Kotflügel verleihen dem Kompakt-SUV sein Offroad-Image. Von außen eher kompakt wirkend, überrascht der Yeti innen mit einer hohen „Kopffreiheit“, die auch Personen über 1,85 noch bequem sitzen lässt.

Interessant für Automatikliebhaber ist, dass der Yeti ist das erste und vorerst einzige Dieselfahrzeug von Škoda ist, bei dem der automatisch zuschaltbare Allradantrieb mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) kombiniert werden kann.

Skoda_Yeti_Laderaum_maximal_DJ.JPGSeine Gesamtlänge von 4.223 Millimetern erlaubt das Parken auch in kleinen Lücken und die Zuladung von wenigstens 545 Kilogramm bietet mit 405 bis 1.760 Litern Volumen ausreichend Raum für großzügiges Reiterurlaubs- oder Turniergepäck.

Für die Fahrt in schlaglochverdächtigen Wiesen bietet die mittlere Bodenfreiheit von 180 mm komfortabel viel Platz. Der Allradantrieb mit einer Haldex-Kupplung der vierten Generation verleihen ihm Traktionsstärke und Geländetauglichkeit. Bei guten Straßenbedingungen – etwa auf trockener Asphaltfahrbahn – werden 96 Prozent des Motormoments auf die Vorderräder übertragen. Je nach Fahrsituation kann die elektronische Steuerung der Haldex-Kupplung bis zu 90 Prozent der Leistung an die Hinterachse weiterleiten, was sich vor allem Fahrten mit Anhängern eignet. Ein automatisches Sperrdifferenzial verhindert auf nassen und matschigen Böden, dass ein Hinterrad mit geringerer Haftung durchdreht. Das sorgt für vorzügliche Spurstabilität und gute Beherrschbarkeit des Yeti im Gelände und auf normalen Straßen.

Wer gelegentlich auf Wiesenparkplätzen mit Traktorfurchen fahren oder in bergigem Gelände einen Hof über nicht befestigte Wege erreichen muss, kann mit einem Druck auf die Taste mit der Aufschrift „Off-Road“ die Assistenzsysteme wie ABS, ASR und EDS in Sekundenbruchteilen in den Geländemodus schalten. Auch das Gaspedal reagiert dann sensibler, um ein feinfühligeres Anfahren auf lockerem Terrain zu ermöglichen. Die Anfahrhilfe mit Drehzahlbegrenzung und der Bergabfahrtsassistent werden im Off-Road-Modus aktiviert.

Hervorzuheben ist noch der niedrige Verbrauch von 6,0 Litern Diesel (beim 6-Gangschaltgetriebe) im kombinierten Betrieb, den in dieser Fahrzeugauswahl nur noch der Ford Kuga und Toyota RAV 4 (s. weiter unten) erreichen.



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